Unsere tägliche cloud-downtime gib uns heute

2026, Januar 30 - Lesezeit: 4 Minuten

Jenseits der *.pptx sieht die cloud-uptime-Realität mitunter täglich desaströs aus. Hat einem das Glück umgarnt, bekommt man diverse Cloud-Ausfälle überhaupt über offizielle Kanäle mit oder schaut auf https://allestörungen.de vorbei. Oft wabbern Ausfälle in der cloud in einem nebulösem grauen Schleier umher, da es kaum Methoden gibt, die externe Infrastruktur der Dienstleister, da nicht unter eigener Kontrolle, analysieren zu können. In der MS-Cloud kommen z.B. E-Mails, aber nur bei vereinzelnden Usern, mal 24h später an. Teile der Kalender-Funktionen sind nicht wirksam - aber auch nicht unbedingt bei allen Usern. Was in der Outlook-App/classic gestört ist, kann in outlook online durchaus funktionieren / wie umgekehrt. Der Fehlervariabilitäten sind dabei keine Grenzen gesetzt und gleichen dem legendären wie ungesundem Überraschungsei:

  • Spiel, Spaß, Spannung und Schokolade. 

oder

Meist geht allerdings dann die rote Lampe, statt der Grünen an.

Ein typisches Monitoring scheitert hier hier ebenso, da meist kein Zugriff auf die internen Parameter möglich. Dafür sind manche Hersteller so frei und schicken einem ihre Ausfälle per Mail; wie z.B. die Microsoft Ltd:

Die Microsoft 362 Ausfälle tickern so immer wieder rein. Seit 1.1.2026 ist man bei 112 / 2 (wegen den Entwarnungen). Kleinere wie größere Fehlfunktionen der MS-Cloud. Ob immer vollständig weiß niemand, vieles bleibt verborgen, in irgendwelchen Blogs und Foren weiß der x wie y von anderen Ausfällen, nicht bei jedem, geographisch verschieden, hängt von den Sternenkonstellationen ab. Alles Themen die mir OnPrem vollends unbekannt waren. Dazu noch Cloud-Konstrukte wie z.B. Barracuda-Cloud-Antispam usw. 

Hauptsache man erhört das Cloud-Komplexitätslevel ins unüberschaubare Nirvana hinein mit allerlei Abhängigkeiten, ablaufenden Zertifikaten, Konnektoren aller Art die zu 100% funktionieren sollten, damit AD/EntraID/Sophos/Exclaimer/you name it syncron sind. 

Ein Best Off war der Ausfall von cloudflare 2025. Wie konzepiert man eine zuverlässige Remote-Zugriffs-Lösung wie anydesk? Logisch, man baut cloudflare so in die Produkte ein, daß wenn cloudflare offline ist, auch das Produkt offline ist. So ging dann einfach deren Webseite und das Login nicht mehr. Für kritische Systeme also bestens geeignet.

Dazu hat man bei nicht-onprem die ganzen HOPs zwischen dem eigenen Provider und dem Zielhost dazwischen und wehe DNS ist wieder gestört, das Routing in Frankfurt ist fehlerhaft, oder sonstige Fehlfunktionen der externen fremdverwalteten Infrastruktur. 

Aber das passiert eben bei den Powerpoint-Gläubigen.

Static Pages

Über

Reales, satirisches, sarkastisches aus der CyberCyber-IT-Welt